Spielprofil
Papers, Please
Als Grenzbeamter im fiktiven Ostblockstaat Arstotzka prüft man Pässe und Dokumente unter wachsendem Zeit- und Gelddruck. Jede Entscheidung hat moralische Konsequenzen für die eigene Familie und für Fremde am Schalter.
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Was für ein Spiel das ist
Vom Genre her liegt das bei Puzzle / Simulation, gespielt wird in einer historischen Epoche. Optisch ist es in Pixel-Art gehalten, der Grundton bleibt durchgehend düster. Der Aufbau ist geführt statt offen, du wirst also weitergereicht statt auf einer Karte abgesetzt. Es ist auf kurze Sessions gebaut, eine halbe Stunde zwischendurch funktioniert problemlos.
Die Schwierigkeit ist mittel und fair, sie verlangt Aufmerksamkeit, ohne dich dafür zu bestrafen. Die Erzählung trägt das Ganze, die Mechanik ordnet sich ihr unter. Von Anfang bis Ende ein Solo-Erlebnis. Läuft auf 2 Plattformen. Preislich liegt es im günstigen Bereich.
Was heraussticht
- Moralische Dilemmata
- Bedrückende Atmosphäre
- Ungewöhnliches Konzept
Das passt zu dir, wenn
- du eine Geschichte erleben willst und nicht nur ein System bedienen
- du gerne zum Nachdenken gezwungen wirst
- du meist dreißig bis sechzig Minuten hast und das reichen soll
- dir das Geschriebene wichtiger ist als die Mechanik
- du alleine spielst und trotzdem alles erleben willst
- du aufs Budget achtest
Lieber Finger weg, wenn
- du Zwischensequenzen wegdrückst und zum Gameplay willst
- du etwas Langlebiges suchst, nach 8 Stunden ist hier Schluss
- du etwas Leichtes und Gutgelauntes suchst
- dich Pixel-Optik abschreckt
Wie lange dauert Papers, Please?
Rund 8 Stunden insgesamt. Bei zwei Stunden pro Abend sind das etwa 4 Abende, also ungefähr eine Woche nebenbei.
Wie die Wertung einzuordnen ist
Die Kritik landet bei 82 von 100. Damit liegt der Titel über 40 Prozent der 1276 Spiele hier und steht auf Rang 736. Das ist Mittelfeld in dieser Datenbank. Kein Ausreißer nach oben, aber ordentlich bewertet.
Zum Vergleich: Puzzle kommt in der Datenbank im Schnitt auf 83 Punkte, dieser Titel liegt also genau auf Genre-Niveau. Die Zahl stützt sich auf 737 gesammelte Wertungen.
Erschienen 2013, also 13 Jahre alt. Ein echter Klassiker. Lohnt sich zu prüfen, wie gut die Fassung altert, die du kaufst.
Die Fakten
- Erscheinungsjahr
- 2013
- Genres
- Puzzle, Simulation
- Spielzeit
- ca. 8 Std.
- Schwierigkeit
- Mittel, fair
- Gewicht der Story
- Trägt das ganze Spiel
- Spielen mit
- Alleine
- Setting
- Historisch, Postapokalypse
- Optik
- Pixel-Art
- Preisklasse
- Günstig
- Plattformen
- PC, Mobile
- Kritikerwertung
- 82 / 100
Direktvergleich
| Genres | Erscheinungsjahr | Spielzeit | Kritikerwertung | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Papers, Please | 2013 | ca. 8 Std. | 82 | Günstig |
| Strange Antiquities | 2025 | ca. 15 Std. | n/a | Mittlere Preisklasse |
| No, I'm Not A Human | 2025 | ca. 8 Std. | 74 | Günstig |
| Strange Horticulture | 2022 | ca. 8 Std. | 83 | Günstig |
Wenn dir das gefallen hat
- n/a Strange Antiquities Gemeinsam: Puzzle, Simulation, Historisch, länger
- 74/100 No, I'm Not A Human Gemeinsam: Puzzle, Simulation, Postapokalypse
- 83/100 Strange Horticulture Gemeinsam: Puzzle, Historisch, höher bewertet
- n/a Dog in the Machine Gemeinsam: Puzzle, Postapokalypse, länger, höher bewertet
- 89/100 The Case of the Golden Idol Gemeinsam: Puzzle, Historisch, höher bewertet
- 87/100 Beneath a Steel Sky Gemeinsam: Puzzle, Postapokalypse, höher bewertet
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