Empfehlungsseiten gibt es viele, und die wenigsten sagen dir, wie sie zu ihren Empfehlungen kommen. Das halte ich für den falschen Weg. Deshalb steht hier komplett offen, wer das hier betreibt, woher die Daten stammen, was ich selbst einschätze und was ich von anderen übernehme. Auch da, wo es unbequem ist.

Wer dahintersteckt

Moin, ich bin Marv. Diese Seite ist mein Projekt, ganz allein. Keine Redaktion, keine Agentur, kein Netzwerk aus Freelance-Textern.

Ich zocke seit fast vierzig Jahren. Angefangen hat das mit vier oder fünf am C64 meines Vaters, aufgehört habe ich nie. Heute bin ich Mitte vierzig und immer noch derselbe Typ, der abends vor der eigenen Bibliothek sitzt und sich nicht entscheiden kann. Genau aus diesem Problem ist die Seite entstanden.

Gaming ist bei mir nicht nur Hobby, sondern auch das, was ich öffentlich mache. Ich streame vier bis fünf Mal die Woche auf Twitch, lade Videos auf YouTube hoch und schreibe auf marvolomania.de über Spiele. Wenn du wissen willst, wer dir hier Empfehlungen gibt, schau da einfach rein.

Was in der Datenbank steckt

Aktuell sind es über 1200 Spiele. Jedes davon ist ein Eintrag mit rund zwanzig Merkmalen: Genre, Erscheinungsjahr, Plattformen, ungefähre Spielzeit, Preisklasse, Schwierigkeit, wie viel Gewicht die Geschichte hat, ob man alleine oder zu mehreren spielt, in welcher Welt es spielt, welche Grundstimmung es hat.

Diese Merkmale sind der eigentliche Kern der Seite. Sie sind der Grund, warum das Quiz überhaupt etwas Sinnvolles ausrechnen kann.

Woher die Fakten kommen

Bei den harten Daten mache ich mir nichts vor: Erscheinungsjahr, Plattformen und Kritikerwertung ziehe ich automatisch aus IGDB, einer offenen Spieledatenbank. Diese Werte werden monatlich abgeglichen, damit sie nicht veralten.

Die Wertung ist also kein eigener Test von mir. Sie ist der zusammengefasste Konsens der Fachpresse. Ich übernehme sie nur dann, wenn mindestens drei Wertungen vorliegen, und ich übernehme sie nicht, wenn sie stark vom bisherigen Wert abweicht. Solche Ausreißer entstehen meist durch verrissene Konsolen-Umsetzungen und würden ein Spiel unfair nach unten ziehen.

Warum nicht jede hohe Wertung in die Bestenliste kommt

Eine Zahl allein sagt wenig, wenn kaum jemand sie vergeben hat. Mir ist genau das passiert: Ein Nischentitel stand mit 97 von 100 an der Spitze einer Bestenliste, obwohl diese 97 auf gerade einmal dreizehn Stimmen beruhte. Statistisch bedeutet das nichts, für die Glaubwürdigkeit der Liste bedeutet es viel.

Deshalb gilt seit Juli 2026: In eine Bestenliste oder auf eine eigene Profilseite kommt ein Spiel nur, wenn mindestens vierzig Wertungen vorliegen oder ich es als bekannten Titel eingestuft habe. Die zweite Bedingung ist nötig, weil einige Klassiker in der Quelldatenbank auf einen Neben-Eintrag zeigen, etwa eine Neuauflage, und dort formal null Stimmen stehen.

Betroffene Spiele fliegen nicht aus der Datenbank. Sie erscheinen weiterhin im Verzeichnis und können ganz normal als Quiz-Empfehlung herauskommen. Sie führen nur keine Rangliste mehr an.

Was ich selbst einschätze

Alles, was sich nicht messen lässt, kommt von mir. Also genau die Felder, die im Quiz den Unterschied machen: Stimmung, Schwierigkeitsgefühl, Gewicht der Geschichte, ob sich ein Spiel in kurzen Sessions gut anfühlt, ob die Welt zum Verlaufen einlädt. Dazu die Beschreibungstexte und die Stichpunkte zu jedem Spiel.

Ehrlich an dieser Stelle: Ich habe nicht jedes der 1200 Spiele selbst durchgespielt. Das behauptet keine Seite dieser Größe seriös. Meine Einschätzungen entstehen aus eigener Spielerfahrung, aus Tests, Let’s Plays, Community-Diskussionen und Spielerberichten. Bei Titeln, die ich selbst gespielt habe, ist die Einordnung entsprechend belastbarer als bei Nischentiteln.

Wenn dir etwas falsch vorkommt, schreib mir. Korrekturen an einzelnen Einträgen sind schnell gemacht und ich nehme sie ernst.

Wer eine eigene Profilseite bekommt

Nicht jedes Spiel in der Datenbank hat eine eigene Seite, und das ist Absicht. Ein eigenes Profil bekommen die Titel mit einer Kritikerwertung ab 90 von 100. Das sind aktuell rund 160 Spiele.

Der Grund ist simpel: Eine Profilseite soll etwas erklären, das über eine Zeile in einer Liste hinausgeht. Bei tausend Titeln würde daraus schnell Fließbandware. Alle übrigen Spiele findest du im vollständigen Verzeichnis, und alle können im Quiz als Empfehlung auftauchen.

Was auf den Profilseiten steht

Die Profile enthalten bewusst Dinge, die du auf Steam oder Metacritic nicht bekommst:

  • Was es dich an Zeit kostet. Nicht nur “40 Stunden”, sondern was das bei drei Spieleabenden pro Woche in Wochen bedeutet.
  • Wo die Wertung wirklich steht. Eine 90 klingt gut, sagt aber wenig. Du siehst, über wie viel Prozent der Datenbank ein Titel damit liegt und auf welchem Rang er steht.
  • Für wen es nicht ist. Fast jede Empfehlungsseite sagt dir nur, warum ein Spiel toll ist. Ich schreibe dazu, wann du besser die Finger davon lässt.
  • Was wirklich ähnlich ist. Die Vorschläge werden aus den Merkmalen berechnet, nicht danach, was sich am besten verkauft.

Wie das Quiz rechnet

Du beantwortest fünfzehn Fragen. Antworten, die ein Ausschlusskriterium sind, etwa eine Plattform, die du nicht hast, sortieren Spiele hart aus. Alle übrigen Antworten vergeben Punkte auf die passenden Merkmale. Am Ende bleiben drei Empfehlungen übrig: die höchste Übereinstimmung, ein bekannter Titel als sichere Wahl und ein Geheimtipp abseits des Mainstreams.

Deine Antworten bleiben dabei in deinem Browser. Sie werden nicht an einen Server geschickt, nicht gespeichert und nicht ausgewertet. Es gibt kein Nutzerkonto und es gibt nichts zu tracken.

Warum hier keine Screenshots zu sehen sind

Das fällt auf, also erkläre ich es: Spiele-Screenshots und Cover-Artworks sind urheberrechtlich geschützt und gehören den jeweiligen Publishern. In Deutschland gibt es kein Fair Use, und das Zitatrecht deckt eine werbefinanzierte Empfehlungsseite nicht ab.

Ich könnte mir das Material trotzdem nehmen, wie es viele tun. Ich tue es nicht. Stattdessen erzeugt die Seite für jedes Spiel eine eigene Grafik aus Genre, Grundstimmung und Titel. Kein fremdes Material, keine Grauzone. Alle Spieletitel und Marken gehören ihren jeweiligen Rechteinhabern und werden hier nur zur Information genannt.

Womit ich Geld verdiene

Über Anzeigen und über Affiliate-Links zu Instant Gaming. Kaufst du über so einen Link, bekomme ich eine kleine Provision, und für dich ändert sich der Preis nicht.

Wichtig dabei: Die Provision beeinflusst die Empfehlungen nicht. Das Quiz kennt keine Provisionshöhe, die Reihenfolge der Bestenlisten richtet sich nach der Wertung, und kein Publisher kann sich hier einkaufen. Bezahlte Beiträge gibt es nicht. Ausführlicher steht das unter Warum Werbung.

Wie die Seite aktuell bleibt

Einmal im Monat läuft automatisch ein Abgleich: neue Releases werden gesucht, Wertungen und Plattformen aktualisiert, sinnvolle Neuzugänge aufgenommen. Was neu dazukam, siehst du auf der Seite Neue Spiele.

Wenn ich etwas falsch habe

Dann sag Bescheid. Bei über 1200 Einträgen sind Fehler nicht die Ausnahme, sondern eine Frage der Zeit. Eine Mail an die Adresse im Impressum genügt, und ich korrigiere den Eintrag.